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Fokussieren mit Phantasie – Schärfespiel bei Hochzeitsfotografie

“Wer als Anfänger die Gestaltungsregeln der Fotografie ignoriert, hat keinen Verstand. Wer sich aber fotolebenslang daran klammert, hat keine Phantasie”, in diesem Zitat des Fotografen Detlev Motz wird die Ambivalenz der Gestaltungsregeln deutlich. In sich ablösenden Epochen wurde die Ästhetik der alten Fotograf*innen immer wieder über Bord geworfen. Neue Stiele, neue Sichtweisen entwickelten sich – auch im Zusammenhang mit technischen und kulturellen Entwicklungen.

Welche fotografischen Regeln gilt es heute einzuhalten? Welche zu brechen?

Ich selbst mag als Hochzeitsfotograf das Spiel mit der (Un)schärfe. In den hier gezeigten Hochzeitsfotos (entstanden in Berlin) nutze ich die ungewohnte Fokussierung auf eine Detail im Hintergrund, um dieses Detail zu betonen und in den Blick der/s Betrachter*in zu rücken. Ich mag daran besonders den Eindruck der Zufälligkeit und Beihäufigkeit, die die beiden Fotos meiner Meinung nach hinterlassen. Trotz der Nähe des fotografierten Brautpaares gewährt ihnen das Fotos ihr Geheimnis, ihre “Privatheit” und macht sie geradezu Thema des Bildes.

Was denken die anderen Betrachter*innen? Schreibt gerne in den Kommentaren eure Meinung zu den beiden Fotos und zur Unschärfe im Allgemeinen.

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